THE DOGMA - A good day to die

VÖ: 27. April 2007
Drakkar

Mit "A good day to die" legt das italienische Quintett sein zweites Album vor. Was sich beim Vorgänger "Black roses" schon grob andeutete, wurde hier noch weiter perfektioniert.
Um eins erstmal vorweg zu nehmen: Ich bin eigentlich kein Freund von "solcher" Musik und stehe italienischen Bands auch immer ein wenig skeptisch gegenüber, aber The Dogma bilden da zum Glück eine erfrischende Ausnahme. Okay, zugegeben, es läuft alles nach dem üblichen, teils konservativen, wenig originellen, aber erfolgreichen Schema ab: Man mische "Gute Laune-Metal" im Stile von Edguy - Chöre, Bombast, Keyboards und einen Hauch Gothic à la Nightwish - versetzte das Ganze mit einer wirklich guten Gitarren- und Schlagzeugarbeit und nehme sich wie in diesem Falle mit Daniele Santori ein wirklich begnadeten Sänger, der zum Glück nicht ganz so hoch singt, wie so einige finnische Kollegen. Fertig ist das The Dogma-Rezept.
Und daß die Jungs ein Gespür für großartige Melodien und Refrains haben, zeigt sich auf "A good day to die" ein ums andere Mal. "In the name of rock", der zukünftig sicherlich ultimative Live-Hit der Band, mit dem grandiosen "KISS/Twisted Sister"-Refrain, das "Painkiller"-ahnliche "Back from hell" oder auch das fantastische und doublebass-lastige "Ridin' the dark" seien hier mal als Beispiele genannt. Doch auch ruhigere Töne liegen der Band. Das wirklich starke und sich immer mehr steigernde "Autumn tears" oder auch die abschliessende Schmacht-Ballade "Christine closed her eyes" sind einfach nur fantastisch.
Für mich persönlich im klassischen Metal-Bereich die beste Scheibe seit Monaten. Rein ins Auto, Fenster runter, voll aufdrehen und los geht's! Herrlich! (maz)

- 8,5/10 -


 



TESTAMENT - The Spitfire collection
THIS IS HELL - Misfortunes