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THE FALL OF EVERY SEASON - Amends

VÖ: 22. Februar 2013
Grau Records

Mein erster Gedanke nach dem ersten Durchlauf: Opeth. Also, die älteren. Nur fast ohne Prog und ohne die ganz unerwarteten Überraschungen und Wendungen. Dafür aber extrem leicht zugänglich und mit melancholisch schmeichelnden Harmonien, die im abschließenden "Come Waves" ihren Höhepunkt finden. Dass ich mir bei den fünf Songs in 53 Minuten nichts "erarbeiten" muss und die CD trotzdem gerne bis zum Ende durchhöre, spricht für das gute musikalische Händchen von Alleinherrscher Marius Strand. Der Mann aus Trondheim versteht es, die Atmosphäre der norwegischen Natur homogen in ansprechende laut/leise-Spielchen zu integrieren, während er der Stimmung entsprechend kernig growlen, aber auch anständig singen kann. Andere Bands fallen mit so etwas schon mal auf die Nase und erst recht bei dieser Albumdistanz. "Amends" ist weiß Gott keine absolute Großartigkeit, aber insgesamt sehr stimmig und eine angenehme Seelenmassage für kalte Tage. (sw)

- 8/10 -