VÖ: 02. Oktober 2009 Pulverised Records
Daß Christian Älvestam nach seinem Ausstieg bei Scar Symmetry durch zwei Sänger ersetzt wurde, wundert mich gar nicht - er arbeitet ja auch für zwei. Nach Miseration (2008, und im November kommt die neue CD) und diversen anderen Bands nun also The Few Against Many. Doch während Miseration alles gekonnt kurz und klein hacken, öffnen sich hier trotz aller Härte speziell durch den Einsatz von Keyboards sphärische Welten. Die geben dem kraftvollen Melo-Death nordischer Prägung manchmal fast einen Dimmu Borgir-artigen Anstrich. Zwar nur fast, aber es ist richtig interessant, wie sich die kleinen Bombast-Teppiche über die größtenteils rasanten und immer wuchtigen Songs legen. Da macht sich neben dem wirklich großen Titelsong mit "Bränd mark" sogar ein richtiger Hit-Kandidat breit. Daß sechs der acht Songs auch noch in schwedisch vorgetragen werden, verleiht nicht nur dem kernig-tiefen Organ von Herrn Älvestam noch mehr Authentizität, sondern fügt dem Gesamtsound eine weitere originelle Note hinzu. Sogar Death Metal-Cover-Altmeister Dan Seagrave gibt sich dafür mit einem schicken Cover die Ehre. Da sollte man wirklich zugreifen. (sw)
- 8/10 -
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