VÖ: 22. Januar 2010 Cyclone Empire
Von wegen nur Blut geleckt - da ist jemand im Blutrausch. Anders kann ich mir nicht erklären, warum ex-Massacre Frontkehle Kam Lee sieben Monate nach Bone Gnawer schon den nächsten Death Metal-Knüppel aus dem Sack schmeißt. Fast erschreckend, dass er abermals mit Tausendsassa Rogga Johansson zusammenarbeitet - verblüffend, dass das Endprodukt wieder ein hohes Qualitätslevel besitzt. Mit "Tales of the coffin born" erzählt uns Mr. Lee eine schaurige Horrorstory im Stile von H.P. Lovecraft oder Edgar Allan Poe und setzt jedem Song ein entsprechendes Spoken-Intro voran. Gemäß der Konzept-Vorgabe zieht die Vertonung mit. Langsamer (nicht schwerfälliger), atmosphärischer als auf dem Bone Gnawer-Debüt, aber ähnlich mächtig wird hier abermals die große Death Metal-Erinnerung intoniert. Fans von Hail of Bullets, Bolt Thrower, Entombed oder Malevolent Creation ohne Blasts (zu ihren Anfangstagen) müssen hier einfach zugreifen, weil sie einfach nicht genug bekommen können von höllischen Grooves, massiven Riffs und Kam's unvergleichlicher Stimme. (sw)
- 8/10 -
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