VÖ: 21. Januar 2011 AFM Records
Was die Würzburger Truppe nach ihrem 2009er Debütalbum alles auf den Bühnen dieses Landes gerissen hat, ist schon mehr als beachtlich: Rock am Ring, Wacken, Support von AC/DC, Volbeat, Alter Bridge, ... Zeit für den nächsten Streich. Der hört auf den Namen "II: Better in black", und ist vor allem eins: Großer Rock'n'Roll, dessen Wurzeln man wohl eher in Texas vermuten würde, nicht aber in Würzburg. Die drei Opener grooven sich dabei in einem Rutsch gleich amtlich durch die Gehörgänge, und lassen schnell Vergleiche mit Black Label Society, Down oder Black Stone Cherry zu. Sänger Fludid bewegt sich dabei auf erstaunlich hohem internationalen Niveau, und die Saitenfraktion rifft sich wuchtig durch die starken Songs. Neben großartigen (Halb-)Balladen wie "When it all ends", finden sich auch Kid Rock-Anleihen ("Happy Zombies") zwischen den 12 Titeln. Mein persönliches Highlight ist dabei "Altar boys", der den Southern Rock förmlich mit Löffeln gefressen hat, herrlich locker-flockig und eingängig daherkommt, und durch die Mundharmonika noch den letzten Kick bekommt. An "II: Better in black" kann man eigentlich nichts aussetzen. Hier geht es nicht um innovative Impulse oder darum, mit der Konkurrenz mithalten zu können. The New Black punkten mit starken Songs und Überzeugung, und nur das zählt. Ein glaubwürdiges und authentisches Album! (maz)
- 8/10 -
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