VÖ: 28. August 2009 Blistering Records
Mit ihrem dritten Album melden sich meine Lieblings-Hardrocker aus Schweden zurück - und kloppen mit ihrer Kitsch-Bombast-Klischee-Glam-Keule nur so um sich, für die sicherlich nicht zuletzt auch Produzentenlegende Mike Fraser (u.a. Led Zeppelin, Aerosmith, Whitesnake, AC/DC) ein bißchen mit verantwortlich ist. Mit dem eher etwas ungewöhnlichen, leicht an Masterplan erinnernden Midtempo-Opener "Too much of everything" wird eine knappe Stunde an musikalischen Höhen und beinahe Tiefen eingeleitet. Mit Songs wie "Caroline" (Hammer!) oder "I rule the night" sind der Band wieder großartige Hardrock-Hymnen gelungen, die eigentlich so banal und eingängig sind, daß man andere Bands vermutlich dafür abstrafen würde - aber The Poodles dürfen das! Viele Songs bewegen sich im oberen Mittelfeld ("Give me a sign", "Heart of gold"), einige Nummern sind die reinsten Kopfnicker-Mitwipp-Schunkel-Songs ("Like no tomorrow", "Pilot of the storm"), allerdings ist die eine oder andere Ballade auch schon fast grenzwertig und überschreitet mitunter die gerade noch so erträgliche Kitsch-Grenze ("One out of ten"). Alles in allem kommt "Clash of the elements" zwar nicht ganz an seine beiden Vorgänger heran, ist aber dennoch ein starkes und typisches The Poodles-Album. (maz)
- 7,5/10 -
|
|
|