VÖ: 05. November 2010 Frontiers Records
Nach 3 Alben und 8 Singles ist es auch im Hause der schwedischen Melodic-/Hard Rocker The Poodles Zeit für ein Live-Album. In Schweden gehören sie längst zu den ganz Großen. Unzählige Gold- und Platinauszeichnungen sind die Folge von starken Veröffentlichungen, aber was The Poodles scheinbar am besten können, ist live zu überzeugen (ich wurde bereits auf der 2007er Tour mit Gotthard überzeugt). "No quarter" ist ein einstündiges Live-Dokument, das in Schweden aufgenommen wurde (die schwedischen Ansagen zwischen den Songs wirken aufgrund meiner nicht vorhandenen Sprachkenntnisse besonders amüsant). Etwas ungewöhnlich ist der ruhige Beginn mit "Too much of everything", was dann aber folgt ist ein amtliches Dreier-Paket, das jeden Hardrock-Fan die Freudentränen in die Augen treiben dürfte: "Caroline", "Seven seas", "Metal will stand tall" (mit kräftiger Unterstützung des Publikums) - Wahnsinn, was für eine immense Energie und Live-Qualität! Der Sound klingt satt, fett und glasklar zugleich. Die Instrumental-Fraktion gibt ebenso wenig Anlass zur Kritik, wie die gewaltige Stimme von Jacob Samuel, der einmal mehr für diverse Gänsehautschauer sorgt. Vor allem das gänzlich instrumentale "Lullaby for Jimmy" überzeugt durch ein fantastisches Gitarrenspiel, und beim folgenden Drum Solo darf das Publikum dann "Seven nation army" von den White Stripes zelebrieren. Gegen Ende finden sich dann natürlich noch Hits wie "Echoes from the past" oder auch "Thunderball" wieder, bevor - natürlich - mit "Night of passion" dieses Konzert offiziell endet - was folgt, sind noch zwei Zugaben, u.a. "Flesh & blood". Ein wirklich starkes Live-Album, das sich absolut lohnt! (maz)
- ohne Wertung -
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