VÖ: 16. Juli 2010 Massacre Records
Ihr Weg führt "From the basement to the pit". Sie bezeichnen sich als "B.T.M. (Brutal thrash maniacs)". Und sie propagieren "Avoid dull people" und "Surf nazis must die". Nur Jim Carrey ist nicht auffindbar, der bei der selbstauferlegten Suche nach dem Geheimnis der Zahl 23 helfen könnte. Dabei setzen sie sich gekonnt zwischen die Stühle Thrash (näher) bzw. Death Metal (weniger nah) und haben noch genug Zeit, eine latente Attitüde der damaligen Skate-Thrash/Thrashcore-Szene an den Tag zu legen. Altbacken klingt "… to the pit" deswegen aber lange nicht. Das Problem ist, neben den in meinen Ohren zu dominanten Death Metal Vocals, die Innovationslosigkeit dieses 13 Tracks umfassenden Debütalbums der Jungs aus Heilbronn. Der Thrash-Mix wird solide und druckvoll gezockt, doch zwischen all den Grooves, Speedattacken und massiven Riffs finde ich so gut wie gar nichts, von dem ich sagen könnte, dass ich es mir aufgrund von reellem Gefallen mehrmals anhören würde. "…to the pit" kann man als ein wuchtiges Album bezeichnen. An mir wuchtet es sich aber galant vorbei. (sw)
- 6/10 -
|
|
|