VÖ: 20. Juli 2007 Metal Blade
So, die Jungs aus Massachusetts gibt es also seit 7 Jahren und "Prey for eyes" ist ihr drittes Langeisen. Gemäss Presseinfo werden sie als eine der einflussreichsten Crossover-Bands zwischen Hardcore, Grind und anderem Metal gesehen. Also entweder bin ich einfach nicht so empfänglich für diese Art von Crossover oder da stimmt was nicht. Vorliegendes Produkt ist für mich eine weitere von vielen Brutalo/Brüllcore-Scheibchen mit einer ordentlichen US-Death-Schlagseite. Dazu gesellt sich noch ein Faible für leicht sterile apokalyptische Sounds. Schön und gut. Zumal das Ganze auch noch recht breaklastig ist und die Band sich auf einem technischen Niveau befindet, welches ja in der heutigen Zeit notwendig ist, um überhaupt noch beachtet zu werden. Mir fehlen bloss die nennenswerten "Aha!"-Momente, die das Drücken der Repeat-Taste rechtfertigen. Und genau wegen diesem Manko wird des Hörers Nervenkostüm mit zunehmender Spielzeit doch ziemlich auf die Probe gestellt. Für Komplettisten. (sw)
- 6,5/10 -
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