VÖ: 28. Oktober 2011 Candlelight Records
Das nenne ich mal konsequent. Aus Gorerotted wird im Jahr 2008 die Band The Rotted und damit verschwindet auch weitgehend der Grindcore aus ihrer Musik. Man könnte sagen, ein Stilwechsel mit Ansage. Als Fan des Extreme Metal bin ich da natürlich erst einmal misstrauisch geworden, aber ich muss sagen, es scheint für die Band der richtige Weg zu sein. Und auf diesem Weg war das Vorgängeralbum "Get dead or die trying" der erste Schritt und die neue Scheibe ist der logische zweite Schritt und zwar immer weiter weg vom Grindcore und immer mehr hin zum Death Metal. Die Jungs aus England sprühen auf "Ad nauseam" vor Spielfreude. Überwiegend schnell und hart, mit mitreißenden Gitarrenmelodien und gut platzierten Tempowechseln und dazu dominierender, rauer Gesang, der aber auch mal klar rüberkommt. Zwischen Werken von Gorerotted wie z.B. "Only tools and corpses" und "Ad nauseam" liegen nicht nur einige Jahre, sondern auch eine beachtliche, nachvollziehbare Entwicklung. Trotzdem gibt es für mich einen Wermutstropfen. Auch wenn The Rotted hier eine wirklich gute, abwechslungsreiche Scheibe vorgelegt haben, vermisse ich die alten, oberbrutalen Gorerotted. (st)
- 8/10 -
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