THE WRETCHED END - Ominous

VÖ: 22. Oktober 2010
Candlelight Records

Emperor sind passé, gleiches gilt für Zyklon - nach Black und Death Metal nimmt sich Gitarrist Samoth unter Einbeziehung der Zyklon-ischen Death Metal-Schlagseite jetzt also Zeit für mehr Thrash Metal. Nun, ganz aus seiner Haut kann er natürlich nicht, denn man erkennt seine Saiten-Handschrift sehr gut. Und genau wie bei Zyklon ist auch bei The Wretched End dieser apokalyptische Unterton zugegen, der sich vorzüglich über die teils traditionellen, teils ureigenen Thrash-Granaten legt. Dabei spannt Samoth den Bogen von seiner eigenen Vergangenheit ("The armageddonist") bis hin zu liebevoller Helden-Verehrung (Slayer - "With ravenous hunger" / Testament - "Fleshbomb"). So manche Backing-Shouts würden sogar einer Hardcore Band gut zu Gesicht stehen ("Of men and wolves"). Alles in allem ein derbes Thrash/Death-Brett von gestandenen Musikern, die in ihrer Karriere schon richtig was erlebt haben, und ihre Erfahrung in die Waagschale legen. Vielleicht hätte "Ominous" auch um einen oder zwei Songs kürzer sein können, aber das wäre wohl eher Erbsenzählerei unter Nicht-Thrashern. (sw)

- 8/10 -



 



Interpreten T
THE DEAD LAY WAITING - We rise