UNEVEN STRUCTURE - Februus

VÖ: 04. November 2011
Basick Records

Am Anfang dachte ich wirklich, dass der Name Uneven Structure ("unübliche Strukturen") eine durchweg positive Assoziation auf den Sound dieser Franzosen haben würde. Nach dem ersten Durchlauf ist man zuerst verwundert, weil die Songs alle ineinander übergehen. Es gibt keine Pausen. Dafür aber weite Soundlandschaften, die je nach Stimmung adäquat mit bissigem Shouting oder schönen Clean Vocals verziert werden. Atmosphäre ist die Basis. Fast alles spielt sich im Downtempo ab, eine moderne Ausrichtung ist offensichtlich und wer sich vornehmlich mit Ghost Brigade und Ähnlichen, sowie den Weiten des Devin Townsend beschäftigt, könnte hier auch fündig werden. Doch mit zunehmender Spieldauer verlieren genau diese Merkmale ihre Wirkung und offenbaren, dass es dem Material an reellen Höhepunkten fehlt. Der Überraschungseffekt des Anfangs weicht und es bleibt ein ziemlich biederes Album, dessen gute Ansätze ich nicht unterschlagen möchte, welches jedoch durch fehlende finale Konsequenz galant an einem "gut" vorbeirutscht. (sw)

- 6/10 -



 



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