VICIOUS RUMORS - Razorback killers

VÖ: 25. März 2011
Steamhammer

So leid es mir für die Die Hard Fans tut, an diese Scheibe MUSS ich ganz nüchtern rangehen. Warum ich von Vicious Rumors nur ihren guten Ruf kenne, weiß der Geier. Weiterhin sollte jeder Nicht-Fan wissen, dass ihr damaliger Sänger Carl Albert viel zu früh von uns gegangen ist und man danach versuchte, mit verschiedenen Sängern wieder Fuß zu fassen. Last Empire/Malice-Sänger Brian Allen ist somit Nr. 5 und schon geht's los! Der Opener "Murderball" ist klassischer US Metal mit einem saustarken Chorus und verspricht verdammt viel. Beim stampfenden "Black" bleibt in meinen Ohren zumindest ein "gut, aber nicht überragend" hängen - der Pre-Chorus schmeichelt dafür sehr. Da ist Speed doch besser, 3. Gang rein, ab auf die Überholspur und jipp, der Titeltrack killt wirklich alles. Ich weiß nicht, ob das immer so war, aber auf "Razorback killers" fällt immer wieder auf, dass die Band am besten fährt, wenn sie ihre Muckis spielen lässt (die knackigen "Rite of devastation" und "Axe to grind"). Gehen sie aber merklich vom Gas, hilft zwar die fette (sorry!) Produktion beim Mitbangen, aber manchmal wird es dann doch etwas zu bieder ("All I want is you") oder gar plakativ ("Let the garden burn"). Nichtsdestotrotz knüpft die neue Vicious Rumors direkt an den Vorgänger "Warball" an, was den Fans von Geoff Thorpe & Co. Grund genug sein dürfte, um hier am Ball zu bleiben. (sw)

- 8/10 -



 



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