VÖ: 02. Juni 2012 Acuity.Music
Mit ihrem Debütalbum ''Sources'' bringen Virtue Concept ein erfrischend abwechslungsreiches Stück Hardcore-Musik auf den Markt. Durch eingängige Melodien schaffen es die Regensburger, ihr Konzept gut umzusetzen und so dem Hörer ein überaus wohlklingendes Erlebnis zu bescheren. Und obwohl es ihre Debüt-CD ist, wirkt das Fünfer-Gespann schon jetzt gut eingestimmt und scheint bereits jetzt schon einen gewissen Grad an Professionalität erreicht zu haben, denn bereits jetzt konnten sie schon einige Gastauftritte auf der Platte verzeichnen. So gibt sich der Vocalist von Misery Signals die Ehre und übernimmt kurzerhand einige kräftige Shouts im Song "Treasure Hunt". Aber auch Deadlock-Gitarrist Sebastian Reichl, der eigentlich als Produzent der Platte vorallem die Hände hinter den Reglern hat, nahm selbst die Gitarre in die Hand und schmiss ein Solo im Song "Grey Days" und setzt somit zusätzliche Akzente. Doch auch die Songs bei denen die Band "auf sich allein gestellt" ist, haben ordentlich Charakter. So gehen Titel wie "Awake" oder auch "Shotdown Of Existence" bereits nach einmaligem Hören nicht mehr aus dem Kopf. Doch auch wenn Virtue Concept mit ihrem ersten Longplayer bereits viele gute Ideen einbringen, liegt der Teufel im Detail. So wirken manche Shouts von Sänger Raphael Grunow etwas kraftlos (vor allem bei längeren Shout-Passagen), aber gerade bei solchen Dingen bringt die Erfahrung, die noch kommt, viel Spielraum für Verbesserungen, und so hoffe ich, dass wir bald noch mehr aus Regensburg zu hören bekommen. (zeo)
- 7/10 -
|
|
|