VÖ: 10. September 2010 Universal
Machen wir uns nichts vor. Der kometenhafte Aufstieg von Volbeat war bereits nach dem zweiten Album beschlossene Sache. Da ist der Schritt mit dem nun vierten Album zum Branchenriesen Universal auch nur verständlich. Hat das nun Einfluss auf die Musik? Klarer Fall - nein! Mir ist es schlichtweg unbegreiflich, wo Michael Schøn Poulsen die ganzen Ideen für diese Unmengen an Hits her nimmt. Denn seien wir mal ehrlich - dem neuen Volbeat-Album kann man sich zu keiner Zeit auch nur ein Stück weit entziehen. Nach dem flotten Opener "The mirror and the ripper" kommt mit dem Quasi-Titelsong "Heaven nor hell" schon der erste Kracher um die Ecke geschossen. Die Single "Fallen" funktioniert im Albumkontext auch gleich mal noch besser. Und trotzdem überraschen uns Volbeat wieder mit "Neuerungen". Die beiden Gast-Vocals-Beiträge von Kreator's Mille ("7 shots") und Napalm Death's Barney ("Evilyn") wirkten im Vorfeld etwas verwirrend, doch sind die jeweiligen Songs perfekt für die Stimmen gemacht. Zu "16 Dollars" hingegen könnte so mancher Tanzschüler mit Mut zu Neuem 'nen Jive tanzen. Andere hotten lieber punkig durch die Bude ("Magic zone") oder freuen sich über eine ordentliche Metal-Schlagseite ("Who they are" mit coolem Slayer-Intro). Irgendwie genauer spezifizieren kann man die Chose eh nicht mehr. Call it what you want - but VOLBEAT! (sw)
- 9,5/10 -
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