VÖ: 29. August 2008 Mascot Records
Wie? Keine 10 Punkte für die neue Volbeat? Was ist bloß passiert? Liegt es daran, daß ein Song wie "Hallelujah goat" doch sehr ähnlich strukturiert ist wie "The human instrument"? Oder daß "Maybellene I hofteholder" als "The garden's tale"-Abklatsch missverstanden werden könnte? Oder daß die Dänen sich nicht mehr zu helfen wissen und sogar Reggae ("Still counting") und Speed Metal ("Wild rover of hell") integrieren? Hä?? - ALLES HUMBUG! Ganz einfach: Das Debüt hatte das Überraschungsmoment, der Zweitling den Hit-Overkill und "Guitar gangsters & Cadillac blood" ist genauso Volbeat wie immer. Aber - platt formuliert - der Gag ist weg. Nichts desto trotz - das Eröffnungsduo mit dem Titelsong und "Back to prom" könnte nicht brillanter sein. Die o.g. Songs sind allesamt Knaller vor dem Herrn und das mit Sehnsucht getragene "Light a way" ist einfach nur wunderschön. Der Rest? Volbeat eben. Also doch alles beim Alten. So wie wir es von Szenegrößen aus anderen Bereichen kennen. Wir verehren Bands wie Slayer oder Bolt Thrower aufgrund ihrer Beständigkeit. Und solange Volbeat auf diesem Niveau weitermachen, wird ihnen auch genau dieses angenehme Schicksal zuteil. Ich ziehe meinen Hut vor dieser Band, die es geschafft hat, dem Druck stand zu halten und wieder ein bärenstarkes Album abgeliefert hat. (sw)
- 9,5/10 -
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