WAY TO END - Desecrated internal journey

VÖ: 25. September 2009
Debemur Morti Records

Was wollen mir diese Franzosen mit "ihrem" Black Metal erklären? Da haben wir auf der einen Seite echt tolle und fast überraschende Melodieansätze und -passagen, die ihren Charme haben - hat man sie erst mal erspäht ("At the threshold" erweist sich hier als "Sieger"). Doch braucht es dafür einige Nerven, da man sich immer wieder durch dissonantes, uninspiriertes (proggiges?) Gegniedel kämpfen muss. Manchmal glaube ich sogar, die Jungs möchten gerne wie Opeth auf Black Metal sein, haben aber keinen blassen Schimmer, wie sie das anstellen sollen. Satan sei Dank wurde "Desecrated internal journey" nicht auf Opeth-Spiellänge aufgebläht. Rechnet man das Intro und das abschließende (überflüssige) Instrumental ab, bleiben wir bei gerade mal 5 Songs in 32 Minuten hängen. Beim ersten Durchlauf ist man noch verwirrt, nach dem Zweiten sucht man schon seinen Baldrian. Das Schlimmste ist eigentlich, daß gerade solche Bands es immer schaffen, die besten Namen zu ihrer Musik zu finden. Kalauer des Abends: Findet jemand hier bitte einen "way to end"? (sw)

- 4/10 -



 



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