WINTER'S VERGE - Tales of tragedy

VÖ: 29. Januar 2010
Massacre Records

Zypern war zwar bisher nicht gerade bekannt für seine Metalszene und -bands, was sich aber spätestens jetzt mit Winter's Verge ändern sollte. Mit "Tales of tragedy" liegt nun das Debut für Massacre Records vor, dem zweiten regulären Album des Quintetts.
Was das Cover Artwork bereits vermuten lässt, wird dann von den elf Songs auch bestätigt. Klassischer Powermetal mit Keyboard, teils mit treibender Doublebass und mitunter auch etwas progressiv. Nicht nur, dass man mit Stratovarius und Mystic Prophecy auf Tour geht - man passt musikalisch auch perfekt in diese Ecke. Dazu noch eine Brise Rhapsody und Sonata Artica, und fertig ist der Stoff, aus dem Headbanger-Träume gemacht werden. Die Songs sind durch die Bank weg gut, aber ich hätte mir noch den einen oder anderen wirklichen Hit gewünscht. Sänger George Charalambous ist stimmlich recht variabel, die Produktion ist ausgezeichnet, und auch wenn das Keyboard manchmal ein bißchen meine Geduld strapaziert (z.B. bei "World of lies"), ist den Zyprioten mit "Tales of tragedy" ein durchweg gutes Album gelungen. Einen Song wie "Dark entries" hätten Stratovarius sicherlich gerne auf ihrem letzten Album gehabt. Anspieltipp: Das progressiv-epische und fast 7-minütige "Reflections of the past". (maz)

- 7/10 -



 



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