Dante
Nucleator
Arise
Sethnefer
My Cold Embrace / Rapture
Furor Gallico
Downcast
I Smash The Panda
Satin Black
In Signum
Hyrax
Misconceived
Kryn
The Anyway Business
Trailer Park Sex
E-Protool
5ft. High & Rising
Thallium
Blood Remains
Under Destruction
Rebleeding
5ft. High & Rising
Man Made Origin
Diving Between Sharks
DANTE - The inner circle

Aus dem Bayrischen kommt eine Band, die jedem Käufer von "Inside Out"-Produkten zusagen müsste. Denn Dante spielen melodischen, komplexen progressive Metal - sagt die Bio. Und das passt auch. Daß sich das Quartett von Szene-Giganten wie Dream Theater (Metal) oder Yes (Rock) beeinflusst sieht, und nicht meint, wie eben genannte zu klingen, macht die Musik gleich sympathischer. Die Herren überschätzen sich nicht selbst, wissen aber bereits um ihre Stärken. Gitarrist Markus Berger ist auch gleich Produzent. Für die orchestralen Arrangements und das Logodesign zeichnet sich Drummer Christian Eichlinger verantwortlich. Dann hätten wir noch einen klassisch ausgebildeten Pianisten namens Markus Maichel, der offensichtlich den größten Teil des Songwriting-Zepters schwingt und Sänger Alexander Göhs kümmert sich um die visuelle Umsetzung, Respekt, meine Herren. Und oben drauf kann sich die Musik auf "The inner circle" auch hören lassen. Das Rad kann man in diesem Bereich zwar nicht neu erfinden, aber ich hatte jedenfalls nicht das Bedürfnis, die CD vorzeitig aus dem Player zu entfernen. Prog-Fans sollten diesem professionell aufgemachten Silberling auf jeden Fall ein Ohr leihen, denn ich glaube, daß Dante mit zunehmender Erfahrung zu dem einen oder anderen Ohrwurm fähig sein könnten. Dazu müsste Sänger Alexander nur noch ein Brikett Ausdruck zulegen. Das wäre dann aber auch schon das einzige (nicht allzu gravierende) Manko eines sonst sehr anständigen Debüts. (sw)