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 | ARISE - Timeless aeons |
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Mein lieber Scholli - was für ein Brett! Der Berliner Fünfer rund um die mexikanische Frontfrau (und Neuzugang am Mikro) - Priscilla Serrano - kredenzt auf ihrem Debut "Timelesse aeons" acht lupenreine Metalcore-Granaten, die vor Spielfreude und Aggressivität nur so sprühen! Dabei ist es vor allem die charismatische Sängerin, die sich herrlich durch die Songs growlt und grunzt, aber durchaus auch mit cleanem Gesang experimentiert (was man zukünftig allerdings vermutlich besser einstellen sollte). Man fühlt sich nicht selten an Candance Kucsulain von Walls of Jericho erinnert, wenngleich der Sound von Arise nicht wirklich Hard-, sondern eher Metalcore ist. Das Gitarrenduo Benjamin Dorschel/Jesse Smith wildert dabei teilweise sehr geschickt in Schwedentod-Gefilden und Drummer Luca Baude ballert sich äußerst präzise durch das wirklich starke Material, was manchmal gewisse Parallelen zu Deadlock aufkommen lässt. Nun mag das Genre Metalcore zwar stellenweise arg ausgelutscht sein, aber wenn man - wie in diesem Falle - so unbefangen, unverbraucht und energiegeladen zu Werke geht, schafft man es trotzdem, dem Ganzen noch erfrischende Akzente zu verpassen und einen eigenen Stempel aufzudrücken. Ich bin sehr gespannt, wie es im Falle von Arise zukünftig weitergeht. (maz)
http://www.myspace.com/arisemusik
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