Dante
Nucleator
Arise
Sethnefer
My Cold Embrace / Rapture
Furor Gallico
Downcast
I Smash The Panda
Satin Black
In Signum
Hyrax
Misconceived
Kryn
The Anyway Business
Trailer Park Sex
E-Protool
5ft. High & Rising
Sanctorum
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Under Destruction
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5ft. High & Rising
Man Made Origin
Diving Between Sharks
Come Crashing Down
Path Of Destiny
Threnody Of Harlots
Graveyard Ghoul
Hailstone
An Evening's Dawn
Mindreaper
Abandon The Past
This Is Not Utopia
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Unchained Horizon
A Pale Grey Scene
Elegy Remains
One Morning In Spring
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Islay
Operation Hellfire
Spreading Miasma
I Smash The Panda
Annisokay
Under Desctruction
Until The Moment Comes
Venom In Veins
PhallaX
To The Rats And Wolves
All You Can Eat
HYRAX - Yes offense!

VÖ: Mai 2010

Jetzt werden sich einige Leute vielleicht fragen, "wo hat er die denn ausgegraben?". Ganz einfach, Hyrax aus Nürnberg (nicht zu verwechseln mit Hirax) sind im August-Heft des METAL HAMMER "Demo des Monats". Und da das nicht nur von entsprechender Qualität zeugt, sondern manchmal auch zu einer steilen Karriere führen kann (siehe The Sorrow aus Österreich), musste ich da natürlich mal nachhaken...
"Yes offense!" ist bereits die zweite in Eigenregie veröffentlichte EP des Quintetts aus Franken. 7 Tracks finden sich auf dem Silberling, wobei der Opener, der eigentlich nicht mehr als ein 50 sekündiges Intro mit dem bezeichnenden Titel "Breakdown" ist, auch in erster Linie aus eben Breakdowns besteht. Witzige Sache, und man kann nun schon erahnen, dass sich die Jungs vernehmlich im Metalcore austoben. Doch man würde der Truppe zweifelsfrei Unrecht tun, wenn man sie einfach nur als eine weitere Metalcore-Combo abhakt. Die Truppe hat nämlich einiges mehr zu bieten, als der sonst übliche Durchschnitt. Klar, die klassischen Zutaten des Metalcore finden sich auch auf "Yes offense!" wieder, aber darüber hinaus punktet man mit wirklich gutem Songwriting, einem zumeist saugeilen Wechselspiel aus brachialen Shouts und wirklich guten Clean-Parts (z.B. bei "Blind alley" - der Song dürfte auch so einige As I Lay Dying-Fans überzeugen), und ausgefeilten und starken Gitarrensoli, wie u.a. bei "I never thought", dem vermutlich stärksten Song der EP. Und als wäre das noch nicht genug, kommen sogar hier und da noch geschickt platzierte Samples, und auch eine weibliche Stimme zum Einsatz. An Abwechslung mangelt es der EP ohnehin nicht. Während das verdammt starke "Payoff" in manchen Passagen einen Hauch von Deathcore versprüht, folgt mit "Soaking" wiederum ein Titel, der sogar eine gehörige Portion Alternative Rock aufweist, zumindest zu Beginn. Und das alles ist so packend und sauber produziert, dass man wirklich zweimal hinschauen bzw. - hören muss, ob man es hier wirklich mit einem selbstproduzierten Demo zu tun hat. Ich freue mich jedenfalls jetzt schon auf ein ganzes Album der Jungs! (maz)

www.myspace.com/hyraxmetal