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 | MISCONCEIVED - Resurrection:Beast:Kill |
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VÖ: Mai 2010
Mit Demos tue ich mich manchmal etwas schwerer - man ist vom Qualitätsstandard der heutigen Zeit wohl doch etwas verwöhnt. Doch Misconceived aus der mega-metal-Nachbarschaft Bremen scheren sich einen Dreck darum, und pusten mir Selbigen ordentlich aus den Lauschern. Womit? Mit Recht - und einem bockstarken Death Metal-Output. Seine Einflüsse von Morbid Angel oder Malevolent Creation "nicht leugnen zu können" (O-Ton: Band-Bio) ist ein vortrefflicher Hinweis auf das, was den Hörer auf diesem Acht-Tracker (ohne Intro wäre es auch gegangen, Jungs) erwartet. Ein vorzügliches DM-Massaker mit mächtig Tempo, derben Riffs und abwechslungsreichem Shouting. Natürlich ist in diesen Härtegefilden schon unlängst alles gesagt, aber Misconceived wissen genau was sie wollen und setzen ihre Vorlieben mit Hingabe und Präzision in dynamischen Songs um. Die geheime Zutat zur eigenen Identität nennt sich aber Black Metal, denn immer wieder finden sich in den Songs Melodie/Harmonie-Fragmente ein, die zuweilen an nordisch-melodische Schwarzkunst grenzen. Eine explosive Mischung, die sich in Granaten wie "Ocean of dreams", dem Titelsong, oder richtig cool im Rausschmeißer "The annihilation" entlädt (die beiden Letztgenannten auf der MySpace-Seite nachzuhören). Dazu noch eine stimmige Produktion und ein wertiges Layout, welches den heutigen Releases in nichts nachsteht. Schlussendlich hat "Resurrection:Beast:Kill" eigentlich nur einen einzigen, signifikanten Fehler - die CD ist nicht bei einem Label erschienen. (sw)
www.myspace.com/misconceived666
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