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 | THE ANYWAY BUSINESS - Demo 2010 |
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VÖ: Oktober 2010
Eine wirklich amtliche EP haben die Magdeburger von The Anyway Business hier in Eigenregie aufgenommen und produziert. Besonders positiv fallen bei den 6 Titeln gleich mehrere Punkte auf: Der Klang ist für ein selbstproduziertes Demo erstaunlich gut, die Songs sind durchweg höchst abwechslungsreich und man scheut auch nicht den Einsatz von elektronischen Hilfsmitteln. So erklingt im eröffnenden und leicht hardcore-lastigen "Love juice" gegen Ende eine synthetische und stampfende Bassdrum, die sich überraschend perfekt ins Klangbild einfügt. "Through rapist's glasses" ist dann eher im Deathcore anzusiedeln (wie die folgenden "What a mess" und "He pulls the trigger" im übrigen auch), wobei die Riffs hier auch gerne mal in Richtung Skandinavien schielen. Und auch hier halten dann wie aus dem Nichts, aber absolut passend, elektronische Spielereien Einzug, die den Songs erstens eine gewisse eigene Note verleihen und zudem auch für die entsprechende Abwechslung sorgen. Mich erinnern so einige Passagen nicht selten an Bring Me The Horizon (auch an deren Remix-Album), und auch Sänger Alex weist hier und da gewisse stimmliche Parallelen auf. Ansonsten haben die Songs dieser EP natürlich alles zu bieten, was man auch erwartet, sprich jede Menge Blastbeats, Moshparts, Breakdowns und aggressive Vocals. Besonders stark kommen übrigens der zwischenzeitliche zweistimmige Gesang und die absolut geilen Riffs bei "Chocolate" rüber. Abschließend überrascht dann das rein elektronische und völlig gitarrenfreie "I'm out" als sehr chilliger Rausschmeißer. The Anyway Business verbinden mehr als gekonnt Death- und Metalcore, hier und da mit einem Hauch Mathcore versehen, plus die perfekt integrierten Samples, die die knapp 20 Minuten auf dieser EP in jeglicher Hinsicht zu einer rundum gelungenen Veröffentlichung machen. (maz)
www.myspace.com/theanywaybusiness
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