Mit einem 5-Track-Demo möchte uns dieses junge Death Metal-Quartett aus dem Unterallgäu gemäß ihres Begleitschreibens "ein fettes Lied nach dem anderen in die Fresse klatschen". Nun, das ist erstmal geglückt, auch wenn diese fünf Kinnhaken nicht unbedingt Narben hinterlassen werden. Respekt erst mal für die amtliche Produktion (von wem, wird nicht genannt), die sich sehr wohl mit diversen Rogga Johansson-Produkten messen kann. Da entfalten sich die vorherrschenden Grooves natürlich gleich noch besser. Die gelegentlichen Tempoausbrüche (fast kein Blastbeat - erfrischend!) lockern das Ganze entsprechend auf. Der Weisheit letzter Schluss wird hier nun nicht geboten, als erste Visitenkarte kann sich "Bounded in flesh" aber wahrlich hören lassen. Undergroundspürhunde mit Hang zur letzten Paganizer, der aktuellen Zombie Inc. und generell eher Midtempo-veranlagtem Death Metal, können Rebleeding ruhig mal auf ihre "to do"-Liste setzen. (sw)