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 | GRAVEYARD GHOUL - Necrocult |
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VÖ: April 2012
Die Aufmachung der Kassette (!) von Graveyard Ghoul ist spartanisch und verdammt "Old School". Also erst mal den Kassettenrecorder rausgekramt und los geht's. Das erste Lied "March Of The Cadaver" beginnt mit einem erstaunlich atmosphärischen Intro, begleitet von Glockengeläut, und ist weiterführend komplett instrumental und doomig. Die folgenden drei Songs mit den passenden Namen "Necrocult", "Hexenhammer" und "Absolute Dead" setzen sich aus schnellen Parts mit verhalltem Gesang und Drumgeballer und - vor allem bei den Outros - auch doomigen und instrumentalen Teilen zusammen. Aufgelockert wird dieses archaische, schwarze Brett durch ein paar nette Einsprengsel, wie zum Beispiel das Verbrennen von Hexen. Die Mucke von Graveyard Ghoul kann man sich wohl am besten so veranschaulichen: Du läufst alleine im Mondschein über einen Friedhof und der Höllenfürst persönlich greift mit seinen skelettierten Händen durch die schwarze Erde nach deinen Beinen, um dich in die ewige Verdammnis zu reißen. Disgracer (Guitar, Vocals) und Tyrantör (Drums, Vocals) haben sich offensichtlich von Bands wie Darkthrone zu Zeiten von "Transilvanian Hunger" inspirieren lassen und wenn sie es schaffen, die hier vorhandene Kälte und Hoffnungslosigkeit beizubehalten und davon eine ganze Scheibe rauszuhauen, kann man von Graveyard Ghoul sicher noch Grosses erwarten. (st)
- 8,5/10 -
www.facebook.com/GraveyardGhoul
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