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All You Can Eat
UNDER DESTRUCTION - Origin

VÖ: Oktober 2012

Ich kann mich noch gut an die 2-Track-"Promo 2011" erinnern, die mich im letzten Jahr schon aufhorchen lies. Nun steht mit "Origin" also das erste Album der Österreicher bereit, auf dem sich ein paar musikalische Neuerungen finden. Auf cleanen Gesang verzichtet man mittlerweile völlig - eine gute Entscheidung, auch wenn der Cleangesang ja keinesfalls schlecht war. Durch diese Umstellung hat man sich trotz der modernen Einflüsse nahezu komplett vom Metalcore gelöst. Der Melodic Death Metal des Fünfers ist nun noch härter, zwingender und schneller auf den Punkt gebracht. Die starken Riffs tragen mehr als sonst eine teils deutlich schwedische Handschrift, die Produktion ist druckvoll und klar und stellt so manche reguläre Veröffentlichung in den Schatten. Darüber hinaus vermag man es, wirklich überzeugende Songs zu schreiben - wie der treibende Opener "Rapture" oder das groovende "Declaration" - und ist darüber hinaus stets um Abwechslung bemüht. So erinnern die Tribal Drums bei "Truth - Mercy - Regret" an Soulfly/Sepultura und bei "Fire (Guardians Part I) und "Ice (Guardians Part II) macht man auch vor orchestralen Parts nicht halt.
Es ist wohl keine Übertreibung zu behaupten, dass Under Destruction zweifelsfrei eine Perle im Underground sind und sehr positiv hervorstechen. "Origin" ist ein absolut gelungenes Debütalbum, das als Visitenkarte kaum besser hätte ausfallen können. Bliebe jetzt nur noch die Frage nach dem zukünftigen Label zu klären. (maz)

- 8/10 -

www.underdestruction.at