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VÖ: 01. Oktober 2010 Roadrunner Records
As real as it can get. Besser kann man das erste visuelle Dokument der New Orleans-Supergroup nicht beschreiben. "Diary of a mad band" ist eine traumhafte Momentaufnahme einer Band, die anno 2006 ohne aktuelles Album und ohne Label im Rücken einfach mal so zum allerersten Mal nach Europa übersetzt. Was danach kam, ist jetzt schon Geschichte. Ein Triumphzug durch die europäischen Clubs mit dem absoluten Highlight - als unangekündigter (!) Opener das britische Download-Festival in einen Hexenkessel zu verwandeln. Diese Band braucht kein regnendes Blut auf der Bühne, keine Therapeuten zum Babysitten, keine x-te Hölle auf Erden-Selbstbeweihräuchung. Diese Band braucht nur eine Bühne, sich selbst und ihre Fans! Das Feeling, das dabei rüberkommt, ist einfach unbeschreiblich intensiv und nicht ganz ohne Grund taucht ein Name wie Black Sabbath immer wieder auf - sei es als Poster oder als Hintergrundmusik im Backstage-Bereich. Der Geist der Siebziger scheint auch im neuen Jahrtausend allgegenwärtig. Satte 17 Mal kann man sich davon live-haftig überzeugen, und bei den fast schon unwichtig wirkenden Offstage-Einspielungen schmunzeln, wie die Band (speziell Phil Anselmo) zwischen tiefer Nachdenklichkeit und kraftstrotzender Überzeugung pendelt, ohne dabei in irgendwelche Egotrips zu verfallen. Menschen, mit dem Herz am rechten Fleck. Musik, die zeitloser nicht sein kann. Down - "Diary of a mad band" (sw)
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