Primordial
Bolt Thrower
Beyond Fear
Caliban
Into Eternity
Scar Symmetry
Communic
Mob Rules
Dragonforce
Amon Amarth
Volbeat
The Vision Bleak
Fear my Thoughts
Tarot
Thunderstorm
Powerwolf
Paths of Possession
Iced Earth
Axxis
Job for a Cowboy
The Black Dahlia Murder
Brainstorm
Maroon
Grantig
Spearhead
Goatwhore
The Ocean
Unleashed
Hail of Bullets
This Or The Apocalypse
Frost
Primordial
Enslaved
Aeon
Black Lotus
Wizard
Agathodaimon
Age of Evil
Sunstorm
Inmoria
Azarath
Anaal Nathrakh
Bone Gnawer
Pantheon I
Yuppie-Club
Havok
The Ruins of Beverast
Marionette
Malevolent Creation
The Sorrow
Morrigu
Watch Me Bleed
Superbutt
Deadlock
Galar
War From A Harlots Mouth
Fortíd
We Butter The Bread With Butter
Annihilator
Striker
Beissert
October Falls
Paths of Possession

Falls ihr bereits unser Review zur neuen CD von Paths of Possession ("The end of the hour") gelesen habt, wisst ihr bereits, daß sich hier etwas höchst Interessantes seinen Weg durch die Szene bahnt. Grund genug für mega-metal, mal schnell ein paar Fragen über den großen Teich zu schicken, die in Rekordzeit von Randy Butman (Bass/Backing Vocals) beantwortet wurden.




In Zeiten von "höher - schneller - weiter" ist euer Sound ziemlich einzigartig im Verleich zum heutigen Death Metal. Was war eure musikalische Absicht, als ihr mit der Band angefangen seit?
Das war nicht wirklich unsere Absicht. Jay (Fossen - Gitarre) und ich waren auf der gleichen Wellenlänge beim Songs schreiben. Wir sind beide grosse Maiden-Fans und wollten gute Melodien und Harmonien haben - genau so wie gut durchdachte Songs und Strukturen. Als Jack (Goodwin - Gitarre) in die Band kam war sein technischerer Stil eine nette Veränderung für uns. Außerdem neige ich dazu mehr thrashigere Riffs zu schreiben.

Gib uns einen kurzen Überblick über das textliche Konzept von "The end of the hour".
Die Story handelt von einen Soldaten, der eine Nah-Tod-Erfahrung hat und dabei Visionen im Jenseits sieht ... wieder erwacht findet er heraus, dass diese Visionen Wirklichkeit geworden sind ... so wird er abhängig davon, sich zu schneiden um wieder an diesen Punkt kurz vor dem Sterben oder der Ohnmacht zu gelangen, um noch mehr Visionen zu bekommen ... je tiefer er dort hinein gerät, desto lebendiger wird es und schliesslich sieht er das Ende der Welt. Und genau da wird er mit der Entscheidung konfrontiert, entweder die Menschen zu warnen oder sich einfach zurück zu lehnen und sich den Untergang an zu schauen.
Es ist noch viel mehr in der Story, aber das ist das ungefähre Grundgerüst.

Und wie viel Realität steckt darin?
Ziemlich viel sogar. Die Sache mit dem Soldaten - und viele Texte sind inspiriert worden von einem Vietnam-Veteran, den ich kenne. Der erzählt sehr viele verdammt realistische Geschichten über seine damalige Zeit dort. Viele der anderen Sachen basieren flüchtig auf einigen Dingen, die ich tat oder fühlte, als ich noch jünger war und durch eine alptraummässige Drogenphase ging.

Ist die Arbeit mit Georg Fisher (Cannibal Corpse) dazu bestimmt, länger zu halten und nicht nur auf CD?
Also, wir wollen mit ihm touren. Er war halt sehr beschäftigt mit seiner Band. Wir waren gerade ohne ihn fünf Wochen in den Staaten unterwegs, da habe ich den Gesang übernommen. Doch ich glaube, dass er den Großteil von 2008 Zeit hat. Wir versuchen unser Bestes.

Wie sind eure Pläne für eine Tour in Europa - speziell Deutschland?
Wir haben leider noch nichts Konkretes, aber wir wollen definitiv rüberkommen. Für nächstes Jahr planen wir mindestens eine Europa-Tour. Ebenso 2008 werde ich für ein paar Jahre nach Prag ziehen. Ich habe da eine weitere Band gestartet mit Namen "From Blood and Burning" und ich habe just einen Deal über drei Scheiben mit Blind Prophecy Records unterschrieben. Die erste CD mache ich hier in den Staaten und die zweite in Europa, wo wir natürlich auch live spielen werden. Nichtsdestotrotz wird das nichts daran ändern, was ich mit Paths of Possessions mache.

(sw)