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 | Malevolent Creation, 30.09.2009 |
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Hamburg - Marx Support: Vomitory, The Modern Age Slavery
Über zwei Jahre ist der Release des "aktuellen" Malevolent Creation-Albums "Doomsday X" her. Die Herren haben sich offensichtlich den Allerwertesten abgetourt, und kommen zum Abschluß endlich mal wieder als Headliner nach good old Germany. Das lässt man sich selbst auf einem verregneten Mittwoch Abend nicht entgehen.
Den Anfang machen erstmal die Italiener von THE MODERN AGE SLAVERY. Nimmt man die von Beginn an fliegenden Haare als Maßstab, war wohl genau eine Person mit dem Material vertraut. Auf dem Sticker ihrer Debüt-CD "Damned to blindness" wird zwar Deathcore angepriesen, der bleibt aber weitestgehend aus. Denn das Quintett klingt eher nach einem entfernten Verwandten von Job for a Cowboy oder Decapitated - nur mit mehr Groove und passenden Tempowechseln. Also mehr Death Metal, der den Anwesenden mit steigender Spieldauer auch gefällt. Die Darbietung ist technisch mehr als einwandfrei und mit Sepultura's "Arise" hat man sogar noch ein Ass im Ärmel. Klasse Anheizer!
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Als direkter Support sind nun VOMITORY an der Reihe, deren Status Death/Grind-Bereich mit Schweden-Schlagseite immer gut war. Sie gingen nur leider irgendwie an mir vorbei. Dafür kann die Band aber nix, denn sie gibt nach der klassischen Ansage "Let's rock!" einfach 45 Minuten Gas, wie man es von ihr kennt und liebt. Und packende Songs haben sie nun wirklich genug in der Hinterhand, um mal ein bißchen Bewegung ins Marx zu bringen. Kurz vor Ende wird dann bei "Chaos fury" der erste Pit angezettelt und "Blood rapture" gibt den Gnadenstoss. Auf die Schweden kann man sich eben verlassen.
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So wie auf MALEVOLENT CREATION. Fans wissen, daß das Business es nicht immer gut mit der Band gemeint hat. Aber eines haben die Jungs aus Fort Lauderdale trotzdem immer gemacht - richtig geile Scheiben veröffentlicht, und eine Armada an hammermäßigen Tracks angehäuft. Derer elf Stück werden der Meute heute innerhalb von einer Stunde so derbe vor den Latz geknallt, als würde man von einem amoklaufenden Monstertruck geknutscht werden. Daß Gitarrist/Bandkopf Phil Fasciana sich nach "Homicidal rant" zu Drummer Gus Rios umdreht und ihm ein charmant-ungläubiges "Damn, that was fast" entgegen wirft, sagt alles. Und Brett Hoffmann beweist abermals, daß er der einzig wahre Malevolent Creation-Frontmann ist. Wo nimmt der Typ nur die Kraft für diese unglaublich langen Screams her. Einfach unfassbar! Das Marx dankt es mit kräftigem Applaus und Pits am laufenden Band. Da verschmerzen wir einfach mal die zu kurze Spielzeit und freuen uns auf ein neues Album, welches die Band bereits für 2010 angekündigt hat.
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Setlist - Malevolent Creation
Eve of the apocalypse Coronation of our domain Blood brothers Multiple stab wounds Infernal desire Living in fear Deliver my enemy Homicidal rant Cauterized The will to kill
Malevolent Creation
Text & Fotos: Siegfried Wehkamp
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