Hellflame Festival
Disturbed
Lordi
Blind Guardian
Fear My Thoughts
Communic
Mob Rules
Dragonforce
Slayer
Napalm Death
Lacuna Coil
Amon Amarth
Danish Dynamite
Cradle of Filth
The Vision Bleak
Winternoise Festival
Kataklysm
Tarot
Morgana Lefay
Mercenary
Subway to Sally
Within Temptation
Entwine
Slayer
Machine Head
Epica
Mob Rules
Candlemass
Devil Driver
Iced Earth
Gotthard
Motörhead
Helloween
The Black Dahlia Murder
Apocalyptica
Darkness over X-mas
Obituary
Maroon
girugämesh
Megadeth
Slayensemble
Immolation
Rotten Sound
Tomahawk Festival
Bullet for my Valentine
Down
Sworn Enemy
Dragonforce
Volbeat
Heidenfest
Enslaved
Hate Eternal
The Black Dahlia Murder
Metallica
Killswitch Engage
Vader
Hatebreed
Wolves In The Throne Room
Walls Of Jericho
Bleeding Edge Festival
Malevolent Creation
Death Feast Ultimate
The Sorrow
Bring Me The Horizon
Paradise Lost
Darkness over X-mas
Machine Head
Adept
Lamb Of God
War From A Harlots Mouth
We Butter The Bread With Butter
Within Temptation
Bleed From Within
Wolves In The Throne Room
Dew-Scented
Carnifex
Resurrection
Misery Index
Hackneyed
Never Say Die
Pro-Pain
God Dethroned
Ektomorf
Devin Townsend
Overkill
Power Of Metal
Obituary
Primordial
Gamma Ray
We Came As Romans
Facebreaker
Morgoth
Suicidal Angels
Deicide
Misery Index
Kataklysm
Exhumed
While She Sleeps
Neaera
Vomitory
Evocation
Opeth
Amorphis
Asking Alexandria
Full Of Hate
Under That Spell
Paganfest
Eskimo Callboy
Ektomorf, 11.02.2011

Leer, Zollhaus
Support: Korzus, Replica, Gorthaur's Wrath


Ungarn, Brasilien, Kroatien und eine wechselnde vierte Band für die Franzosen LIES (haben selbst gecancelt) - eine wirklich exotische "Road to redemption"-Tour mit stilistischer Vielfalt zieht durch die Lande und im ostfriesischen Leer rund 300 Besucher ins Zollhaus. Gute Stimmung ist also vorprogrammiert.


 



Gleich beim Opener gibt es für mich ein Wiedersehen mit GORTHAUR'S WRATH. Die Kroaten hatten ja beim letztjährigen Metalbreed Festival (wir berichteten) ihr Deutschland-Debüt gegeben und beweisen sich nun in Form einer Tour. Trotz komplett (aber nur temporär) ausgewechselter Saiten-Fraktion macht die Band einen geschlossenen Eindruck und bringt ihren mystisch angehauchten Death Metal weitaus agiler auf die Bühne als noch vor vier Monaten. Mit fünf Songs ihrer Ende März erscheinenden neuen CD "Ritual IV" wird abermals eine gute Visitenkarte abgegeben. Und obwohl hier oben wohl noch niemand was von Gorthaur's Wrath gehört hat, geht der Applaus für einen Opener in Ordnung.

Gorthaur's Wrath 



Die "wechselnde Nr. 4" heißt derzeit REPLICA, kommt aus Österreich und sind genau das, was der Metalcore-, NWOAHM-, Screamo-Fan von heute bereits tausendfach gehört hat. Aktivposten ist dabei definitiv Sänger Alex, der nicht selten das Publikum etwas näher zur Bühne bittet, dieses sich bis auf ein paar Pit-Fighter aber eher weniger bewegt. Technisch einwandfrei, musikalisch aber austauschbar waren Replica auch objektiv gesehen heute die Außenseiter des Abends.

Replica 



Danach folgten 45 Minuten in der Hölle! Die brasilianischen Ur-Thrasher von KORZUS machten von ihrer Stellung als Co-Headliner mehr als Gebrauch und es dementsprechend dem Headliner schwer. Mit Schwerpunkt auf ihrem aktuellen Album "Discipline of hate" feuerte der Fünfer aus allen Rohren, zeigte sich mit 28 Jahren Erfahrung "tight as fuck" und immer noch hungrig. Das Feedback gab ihnen Recht und wurde obendrein noch mit Zugabe-Rufen quittiert.

Korzus 



Und trotzdem sah man bei EKTOMORF natürlich, wegen welcher Band heute alle gekommen waren. Mittlerweile ja auch schon mit 16 Jahren auf dem Buckel, und sie zelebrieren ihre Mischung aus Nu Metal, Neo Thrash à la Machine Head und - immer noch allgegenwärtig - Soulfly mit stoischer Überzeugung. Bei der Armada an Grooves geht die Menge natürlich noch mal richtig steil, freut sich während der 75 Minuten aber auch über eine integrierte Unplugged-Session. Und Fronter Zoltán Farkas weiß natürlich auch genau, wie er mit seinen Jüngern umzugehen hat. Egal ob nun "Show your fist" oder dann wieder "Fuck you all" - über mangelnde Originalität kann man streiten, aber es zieht einfach. Mit "Outcast" (bezeichne ich mal gönnerhaft als Ektomorf's "Roots bloody roots") als Rausschmeißer und "The one" als Zugabe, geht ein abwechslungsreicher Konzertabend zu Ende, von denen wir hier im Norden in Zukunft hoffentlich wieder etwas mehr erleben werden.

Ektomorf 



Seltlist - Ektomorf

Last fight
Stay away
Redemption
Gipsy
Show your fist
I'm in hate
I know them
Never should
Rusty cage
Sea of my misery
Who can I trust
I choke
We rise
Fuck you all
Set me free
Stigmatized
God will cut you down
Outcast
The one



Text & Fotos: Siegfried Wehkamp