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 | Gamma Ray, 25.04.2011 |
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Bremen, Tivoli Support: Mob Rules
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Für diese gerade mal vier Konzerte umfassende Minitour mit dem Titel "Skeletons & Majesties" haben sich Gamma Ray etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Die Shows bestehen aus Songs, die bisher gar nicht oder nur sehr selten live gespielt wurden ("Skeletons"), und einer kleinen Auswahl an Hits ("Majesties") als unplugged Versionen. Einem spannenden Tourauftakt an diesem Ostermontag steht also nichts im Wege. Warum das Bremer Tivoli allerdings nur mäßig gefüllt ist, kann man sicherlich auf das gute Wetter und die etwas spärliche Werbung im Vorfeld zurückführen...
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Als MOB RULES überpünktlich die Bühne betreten, herrscht vor der Bühne noch gähnende Leere. Das ändert sich aber glücklicherweise schnell, als es nach dem Intro mit "Children of the flames" gleich in die Vollen geht. Ja, das Publikum scheint heute wirklich Bock zu haben, und Mob Rules passen als Opener für Gamma Ray nun auch wirklich perfekt. Die Frage von Sänger Klaus Dirks, "habt ihr Bock auf Heavy Metal?", wird mit entsprechenden Reaktionen bejaht. Trotz gerade mal acht Songs, bleibt sogar noch Zeit für ein Gitarrensolo von Sven Lüdke. Höhepunkt ist zweifelsfrei das abschließende Doppel mit "Black rain" (Hit!) und der Headbangernummer "Hollowed be thy name". Klasse Auftritt.
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Fast 40 Minuten Umbaupause, in denen scheinbar nicht viel passiert, sind eine Menge. Vor allem, wenn die gute Stimmung, die Mob Rules verbreiten konnten, gehalten werden soll. Aber als die ersten Töne von GAMMA RAY in den Nebelschwaden erklingen, lösen sich diese Bedenken umgehend auf. Nach dem starken Opener "Anywhere in the galaxy" stellt Kai Hansen dann auch gleich fest: "Ihr seid zwar nicht sehr viele, aber dafür ganz schön laut!". Recht hat er - die Stimmung im Club ist wirklich "Bombe!" (Zitat). Die heutige Setlist ist - wie eingangs bereits erwähnt - eher etwas ungewöhnlich. Bis auf drei Ausnahmen gibt es ausschließlich Songs aus den 90er Jahren zu hören. Die Birth Control-Coverversion "Gamma ray" fehlt da ebenso wenig, wie "Money", "Farewell" (mit extra Applaus beim Bass-Solo) oder "Watcher". Höchst interessant ist sicherlich die Ansage, dass bei den Konzerten in Bochum und Pratteln (Ende der Woche) - die für eine DVD mitgeschnitten werden - der Song "Time to break free" von "jemandem gesungen wird, der den Song damals schon im Original gesungen hat" (Zitat). Man darf sich also scheinbar auf Michael Kiske freuen... Der unplugged-Teil in der Mitte des Sets (mit drei Barhockern auf der Bühne) beschränkt sich auf lediglich zwei Songs ("Rebellion in dreamland" und "Send me a sign"), ist aber trotzdem rund 20 Minuten lang. So hat man diese Songs wirklich noch nicht gehört, und an der Reaktion des Publikums merkt man, dass diese Versionen ausgesprochen gut ankommen. Danach geht es "plugged" und mit der Speed-Nummer "Deathrone tyranny" weiter, wobei das aktuelle Album "To the Metal!" lediglich mit "Rise" berücksichtigt wird. Auf die letzten drei Songs, inklusive der Zugaben, muss ich leider verzichten, da ich die letzte Straßenbahn in Richtung Bahnhof nehmen muss. Ich bin mir aber sicher, dass der abschließende Helloween-Song "Future world" dem Publikum nochmal alles abverlangt. Ein rundum gelungenes Konzert einer äußerst sympathischen Band.
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Setlist - Gamma Ray
Anywhere in the galaxy Men, martians and machines Wings of destiny Farewell Gamma ray Money Time to break free Rebellion in dreamland (unplugged) Send me a sign (unplugged) Dethrone tyranny Watcher in the sky Hold your ground A while in dreamland Rise Brothers
Insurrection Future world
Text & Fotos: Marco Zimmer
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