Hellflame Festival
Disturbed
Lordi
Blind Guardian
Fear My Thoughts
Communic
Mob Rules
Dragonforce
Slayer
Napalm Death
Lacuna Coil
Amon Amarth
Danish Dynamite
Cradle of Filth
The Vision Bleak
Winternoise Festival
Kataklysm
Tarot
Morgana Lefay
Mercenary
Subway to Sally
Within Temptation
Entwine
Slayer
Machine Head
Epica
Mob Rules
Candlemass
Devil Driver
Iced Earth
Gotthard
Motörhead
Helloween
The Black Dahlia Murder
Apocalyptica
Darkness over X-mas
Obituary
Maroon
girugämesh
Megadeth
Slayensemble
Immolation
Rotten Sound
Tomahawk Festival
Bullet for my Valentine
Down
Sworn Enemy
Dragonforce
Volbeat
Heidenfest
Enslaved
Hate Eternal
The Black Dahlia Murder
Metallica
Killswitch Engage
Vader
Hatebreed
Wolves In The Throne Room
Walls Of Jericho
Bleeding Edge Festival
Malevolent Creation
Death Feast Ultimate
The Sorrow
Bring Me The Horizon
Paradise Lost
Darkness over X-mas
Machine Head
Adept
Lamb Of God
War From A Harlots Mouth
We Butter The Bread With Butter
Within Temptation
Bleed From Within
Wolves In The Throne Room
Dew-Scented
Carnifex
Resurrection
Misery Index
Hackneyed
Never Say Die
Pro-Pain
God Dethroned
Ektomorf
Devin Townsend
Overkill
Power Of Metal
Obituary
Primordial
Gamma Ray
We Came As Romans
Facebreaker
Morgoth
Suicidal Angels
Deicide
Misery Index
Kataklysm
Exhumed
While She Sleeps
Neaera
Vomitory
Evocation
Opeth
Amorphis
Asking Alexandria
Full Of Hate
Lordi, 25.09.2006

Hamburg - Markthalle
Support: The Dogma


Nach fast dreieinhalb Jahren kehren die finnischen Senkrechtstarter Lordi wieder zurück in die Hamburger Markthalle. Im April 2003 noch im Rahmen der Wacken Roadshow als exotischer Newcomer belächelt, doch spätestens nach dem Hype der letzten Monate - Stichwort Grand Prix - und drei wirklich guten und erfolgreichen Alben, war es heute ein Leichtes, auch die allerletzte Karte für dieses Konzert bereits im Vorfeld unter die Leute zu bringen, was im Klartext heisst: Komplett ausverkauft!


Doch erst mal sind die Italiener von The Dogma an der Reihe, die mit ihrem Album "Black roses" im Frühjahr ein durchaus gelungenes Debut abgeliefert haben.
Nun bin ich zwar nicht der gerade der Freund von Powermetal, aber ich muss durchaus zugeben, dass The Dogma wohl nicht nur mich überzeugt haben. Ich habe selten eine Vorband gesehen, die so dermassen abgefeiert wurde und jede Menge Stimmung und einfach gute Laune versprühte, woran sicherlich auch Sänger Daniele Santori einen großen Anteil hat. Was kann man nun von einer Band erwarten, die erst ein einziges Album auf dem Markt hat und 45 Minuten spielen "darf"? Richtig - es wird so ziemlich das komplette Album "Black roses" geboten, und das mit einer Spielfreude, deren positive Ausstrahlung gleich von der ersten Minute an auf das Publikum überspringt.
Zwei Schmunzler der besonderen Art gibt es dann zum einen, als fast die komplette Markthalle "Happy Birthday" anstimmt, denn The Dogma-Bassist Steve Vawamas feiert heute Geburtstag, und zum anderen, als beim letzten Song ("Waiting for the rain") ein Schlagzeug-Solo inklusive dem "Painkiller"-Intro eingefügt wird! Auch wenn mich The Dogma doch häufiger mal an Stratovarius & Co. erinnern, gehe ich aber trotzdem fest davon aus, dass man von dieser wirklich guten Band noch einiges hören wird.

Umbaupause. Die Hitze in der Markthalle tropft förmlich von der Decke und den Weg zur Theke kann man sich eh ersparen, denn das wäre bei dem Gedrängel und Geschiebe die reinste Tort(o)ur geworden...

22.18 Uhr - das Licht geht aus, Nebelschwaden umhüllen die stockdüstere Bühne und nach einem unheilschwangeren Intro setzt mit einem ohrenbetäubenden Geklatsche und Geschreie aus dem Publikum dann auch gleich "Bringing back the balls to rock" ein! Was für eine gigantische Stimmung! Über das hinlänglich bekannte Bühnenoutfit von Lordi muss man eh kein Wort mehr verlieren und auch die Bühnedeko war, trotz der begrenzten Möglichkeiten in der Markthalle, mehr als imposant. Lordi präsentieren dem Publikum einen Hit nach dem anderen - unglaublich, wieviele das schon sind! Und ein ein paar "Spielereien" dürfen natürlich auch nicht fehlen, sei es ein Konfettiregen bei "Would you love a monsterman" oder eine Kreissäge bei "Pet the destroyer", die "Front-Monster" Tomi Putaansuu verdächtig nahe in Richtung erste Reihe hält.
Und spätestens mit "It snows in hell" zeigen Lordi, dass sie nicht nur Partysongs schreiben können, sondern auch großartige und gänsehauterzeugende Rockballaden! Ganz großes Kino!
Der Hauptteil des Konzertes endet nach rund 70 Minuten mit "Devil is a loser" und den beliebten Flügeln, die sich während dieses Songs auf dem Rücken von Sänger Tomi ausklappen.
Die Stimmung scheint fast schon überzukochen - wann habe ich das letzte Mal eine derartige Euphorie erlebt - ich müsste schon etwas intensiver darüber nachdenken. Doch dafür bliebt eh keine Zeit, denn mit "They only come out at night" und "Would you love a monsterman" endet auch schon wieder der erste Teil der Zugabe.
Doch Zugabe Nummer 2 lässt nicht allzu lange auf sich warten, und während des nun wirklich letzten Songs - natürlich "Hard rock hallelujah" - mache ich mir so langsam etwas Sorgen um die Inneneinrichtung der Markthalle!

Abschließend bleibt mir nur noch zu sagen: Seit vielen, vielen Monaten eines der besten Konzerte, das ich miterleben durfte! Lordi werde ich mir immer wieder gerne ansehen! (maz)



Setlist - Lordi:

Intro
Bringing back the balls to rock
Get heavy
Who’s your daddy
Not the nicest guy
Pet the destroyer
Rock the hell outta you
Blood red sandman
Biomechanic man
The kids who wanna play with the dead
It snows in hell
Medley/Drumpiece Jukebox
The deadite girls gone wild
Dynamite tonite
Devil is a loser

They only come out at night
Would you love a monsterman

Hard rock hallelujah