Hellflame Festival
Disturbed
Lordi
Blind Guardian
Fear My Thoughts
Communic
Mob Rules
Dragonforce
Slayer
Napalm Death
Lacuna Coil
Amon Amarth
Danish Dynamite
Cradle of Filth
The Vision Bleak
Winternoise Festival
Kataklysm
Tarot
Morgana Lefay
Mercenary
Subway to Sally
Within Temptation
Entwine
Slayer
Machine Head
Epica
Mob Rules
Candlemass
Devil Driver
Iced Earth
Gotthard
Motörhead
Helloween
The Black Dahlia Murder
Apocalyptica
Darkness over X-mas
Obituary
Maroon
girugämesh
Megadeth
Slayensemble
Immolation
Rotten Sound
Tomahawk Festival
Bullet for my Valentine
Down
Sworn Enemy
Dragonforce
Volbeat
Heidenfest
Enslaved
Hate Eternal
The Black Dahlia Murder
Metallica
Killswitch Engage
Vader
Hatebreed
Wolves In The Throne Room
Walls Of Jericho
Bleeding Edge Festival
Malevolent Creation
Death Feast Ultimate
The Sorrow
Bring Me The Horizon
Paradise Lost
Darkness over X-mas
Machine Head
Adept
Lamb Of God
War From A Harlots Mouth
We Butter The Bread With Butter
Within Temptation
Bleed From Within
Wolves In The Throne Room
Dew-Scented
Carnifex
Resurrection
Misery Index
Hackneyed
Never Say Die
Pro-Pain
God Dethroned
Ektomorf
Devin Townsend
Overkill
Power Of Metal
Obituary
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Gamma Ray
We Came As Romans
Facebreaker
Morgoth
Suicidal Angels
Deicide
Misery Index
Kataklysm
Exhumed
While She Sleeps
Neaera
Vomitory
Evocation
Opeth
Amorphis
Asking Alexandria
Full Of Hate
Slayer, 25.10.2006

Manchmal ist das Leben gemein. Beide mega-metal-Akteure können aufgrund von beruflichen Verpflichtungen nicht zum Slayer-Konzert nach Düsseldorf fahren. Das ist ziemlich doof, doch wofür haben wir Uli - ein beinharter Metaller und Freund des Hauses - der für uns einen kleinen persönlichen Erfahrungsbericht über den Abend mit Slayer schrieb. Und zwar nur Slayer - die "Unholy alliance"-Tour hat nunmal diesen Headliner, und seien wir doch mal ehrlich: Welche Band ist im Angesichte Slayers denn noch erwähnenswert...?! Ab dafür!

Düsseldorf - Phillipshalle

The Unholy Alliance Tour Chapter II

Slayer
In Flames
Children of Bodom
Lamb of God
Thine Eyes Bleed

Während der Umbaupausen habe ich mich ein wenig in der für mich neuen Phillipshalle umgesehen. Die Halle ist spätestens seit Children of Bodom gut gefüllt, von der Größe her sicherlich für diesen Abend die richtige Wahl. Ich fühle mich an die Hamburger Sporthalle erinnert. Der Aufbau ist vergleichbar, die Kapazität wohl etwas geringer. Als sehr positiv muss ich das Getränkeangebot hervorheben - Jever findet man in diesen Breitengraden ansonsten allenfalls im gut sortierten Getränkemarkt. Die Preise waren mit 2 Euro für 0,3 l noch ganz moderat. Im Vergleich zu den T-Shirt-Preisen jedenfalls. Die fielen nämlich aus sämtlichen Rahmen. Vom einfachen Tourshirt für 30 Euro bis zum (Eishockey?-) Shirt für satte 90 Euro war alles vertreten. Und wurde sogar noch gekauft.
Die Umbaupause zum Höhepunkt des Abends war zwar geringfügig länger als zwischen den anderen Bands, aber dennoch erfreulich kurz. Die gesamte Bühne wurde mit Nebel geflutet, die Hallenbeleuchtung verdunkelt und es ertönte das Intro zum "Christ illusion"-Vorgänger "God hates us all", "Darkness of christ". Im Hintergrund der Bühne wurde eine riesige Leinwand aufgezogen, auf der das gesamte Konzert über verschiedene Videosequenzen abgefahren wurden. So sieht man unter anderen zum Titel "Jihad" ein Passagierflugzeug auf sich zufliegen oder zu "War ensemble" marschiende Truppen. Die Stimmung im Publikum ist zwar gut, aber weniger extrem, als ich es von früheren Slayer-Konzerten gewohnt war. So treten die typischen Slayer–Schlachtrufe doch eher vereinzelt auf. Tom Araya wirkt dank grauem Vollbart um knappe zehn Jahre gealtert und erinnert mich irgendwie an die Bilder der Inhaftierten von Guantanamo Bay - wahrscheinlich kein unbeabsichtigter Nebeneffekt. Musikalisch zeigen sich Slayer wie gewohnt absolut souverän. Dave Lombardo streut hier und da einige neue Passagen in die Stücke ein, was jedesmal ungewohnt, aber absolut passend und frisch klingt. Sehr schön auch immer wieder die wenigen Ansagen zu ausgesuchten Songs ("This next song is about death and sestruction" - ah ja...).
Nach etwa einer Stunde endet mit "Raining blood" der reguläre Teil des Konzertes. Und nach der üblichen Pause beginnt mit "South of heaven" die Zugabe, die kurz darauf mit "Angel of death" auch schon wieder endet.
Insgesamt waren Slayer damit ca. 70 min. auf der Bühne. Das ist zwar nicht gerade eine Ewigkeit, aber dennoch intensiv genutzte Zeit. Zwar hätte ich mir noch einige ältere Songs gewünscht, aber Slayer haben halt in über 20 Jahren so viele großartige Songs erschaffen, daß man die halt unmöglich alle spielen kann. (Ulrich Vogel)


Setlist - Slayer

Darkness of Christ
Disciple
Ware ensemble
Jihad
Eyes of the insane
Die by the sword
Born on fire
Mandatory suicide
Seasons in the abyss
Hell awaits
Cult
Dead skin mask
Raining blood

South of heaven
Angel of death