Hellflame Festival
Disturbed
Lordi
Blind Guardian
Fear My Thoughts
Communic
Mob Rules
Dragonforce
Slayer
Napalm Death
Lacuna Coil
Amon Amarth
Danish Dynamite
Cradle of Filth
The Vision Bleak
Winternoise Festival
Kataklysm
Tarot
Morgana Lefay
Mercenary
Subway to Sally
Within Temptation
Entwine
Slayer
Machine Head
Epica
Mob Rules
Candlemass
Devil Driver
Iced Earth
Gotthard
Motörhead
Helloween
The Black Dahlia Murder
Apocalyptica
Darkness over X-mas
Obituary
Maroon
girugämesh
Megadeth
Slayensemble
Immolation
Rotten Sound
Tomahawk Festival
Bullet for my Valentine
Down
Sworn Enemy
Dragonforce
Volbeat
Heidenfest
Enslaved
Hate Eternal
The Black Dahlia Murder
Metallica
Killswitch Engage
Vader
Hatebreed
Wolves In The Throne Room
Walls Of Jericho
Bleeding Edge Festival
Malevolent Creation
Death Feast Ultimate
The Sorrow
Bring Me The Horizon
Paradise Lost
Darkness over X-mas
Machine Head
Adept
Lamb Of God
War From A Harlots Mouth
We Butter The Bread With Butter
Within Temptation
Bleed From Within
Wolves In The Throne Room
Dew-Scented
Carnifex
Resurrection
Misery Index
Hackneyed
Never Say Die
Pro-Pain
God Dethroned
Ektomorf
Devin Townsend
Overkill
Power Of Metal
Obituary
Primordial
Gamma Ray
We Came As Romans
Facebreaker
Morgoth
Suicidal Angels
Deicide
Misery Index
Kataklysm
Exhumed
While She Sleeps
Neaera
Vomitory
Evocation
Opeth
Amorphis
Asking Alexandria
Full Of Hate
Under That Spell
Paganfest
Eskimo Callboy
Hellpower
Heaven Shall Burn
Dying Fetus
1. Full HD Festival
Craving
Schlachtfest X
Spoken
Trivium
Mustasch
Kreator
Vader
Eskimo Callboy
Threshold
Funeral Whore
Enslaved
Bloodwork
Hansemosh
Michael Schenker
2. Full HD Festival
Megadeth, 11.02.2008

Dortmund - Westfalenhalle 2
Support: Mercenary & Evile


Wenn "Mega-Dave" zum Tanz bittet, lässt sich mega-metal natürlich nicht lange bitten, und somit machen wir uns am heutigen Tag auf den Weg zur Westfalenhalle nach Dortmund. Nach einer viel zu frühen Ankunft vor Ort und der Parkplatz-Abzocke vor der Halle (5 Euro Gebühr für ein KFZ!), wartet am Merchandising-Stand dann schon die nächste Abzocke: 30 Euro für ein T-Shirt, egal von welcher der drei heutigen Bands! Aber hilft ja alles nichts - muss man ja schließlich haben...


Den musikalischen Auftakt machen heute Evile aus Großbritannien, die sich äußerst spielfreudig zeigen, mit Sänger Matt Drake einen wirklich guten Frontmann haben und die volle Breitseite Oldschool-Thrash der Marke Metallica/Sodom/Slayer bieten. Das scheint musikalisch zwar nahezu perfekt zum heutigen Publikum zu passen, aber die Stimmung hält sich doch eher in Grenzen. Auf mich wirkt die nicht endlos wollende Aneinanderreihung von - zweifelsohne guten! - Riffs auf Dauer etwas ermüdend, ist aber durchaus eine gelungene Eröffnung des heutigen Abends, der nach knapp 30 Minuten mit "Enter the grave" auch schon wieder zu Ende ist. Eine ordentliche Leistung.




Weitaus schwieriger haben es heute Mercenary. Das typische Megadeth-Publikum kann scheinbar nicht viel mit modernem skandinavischen Metal anfangen. Diese Erfahrung mussten letztes Jahr bereits Sonic Syndicate machen, und heute sind nunmal die Dänen die Leidtragenden. Trotz des starken Openers ("Soul decision"), kommt kaum Stimmung auf. Es hat sich zwar sowas wie ein Fan-"Grüppchen" in der ersten Reihe eingefunden, dem im Folgenden auch vermehrt Aufmerksamkeit von Sänger Mikkel Sandager zuteil wird, aber ansonsten genießt man eher sein Bier, plauscht mit seinem Nachbarn oder flüchtet gar in Richtung Theke mit den Worten: "Scheiß Metalcore!" Naja...
Die Truppe liefert zwar trotz eines nicht ganz perfekten Sounds einen guten Auftritt ab, der aber kaum Zuspruch findet und nach knapp 40 Minuten auch schon wieder vorbei ist. Schade. Tolle Band, aber heute leider ein bißchen Fehl am Platze.




Irgendwie dümpelt die Stimmung den ganzen Abend so ein bißchen vor sich hin. Okay, als die ersten Töne von "Sleepwalker" erklingen, Dave Mustaine gitarrespielend die Bühne betritt und Megadeth endlich loslegen geht durchaus die Post ab - aber scheinbar irgendwie auch nur direkt vor der Bühne. Die Halle 2 der Westfalenhalle ist heute ohnehin eine Nummer zu groß, und schätzungsweise nur rund zur Hälfte gefüllt.
Der bereits angesprochene Sound, der heute nicht so ganz optimal ist, führt gleich nach "Take no prisoners" - dem zweiten Titel - zu einer kurzen Unterbrechung des Sets. Nach wenigen Momenten geht's aber reibungslos weiter. Ob sich die mässige Stimmung auf Herrn Mustaine übertragen hat, weiß ich nicht. Irgendwie wirkt er mitunter ein kleines bißchen lustlos und ist zudem auch äußerst wortkarg. Die Band präsentiert sich zwar bestens aufeinander eingespielt - vor allem die fette Gitarrenwand walzt nahezu alles nieder - und lässt auch in Sachen Songauswahl eigentlich kaum Wünsche übrig, aber 17 Songs in gerade mal 75 Minuten (!) erscheinen halt entweder hochmotiviert oder eben arg heruntergeleiert.
Songs wie "A tout le monde", "Hangar 18" und (natürlich) "Symphony of destruction" sorgen zwar für kurzweilige Euphorieschübe im Publikum, aber nachdem die Bühne gegen des Ende des Sets wiederholt zum Ziel von alkoholischen Getränken wird, ist - verständlicherweise - spontan Feierabend. Kein "Holy wars", keine Zugabe, nichts. Tja Leute, selber Schuld!
Fazit: Megadeth sind live zwar immer wieder ein Erlebnis, aber das war heute sicherlich kein glorreiches Konzert.



Setlist - Mercenary

Soul decision
Embrace the nothing
My secret window
World hate center
My world is ending
11 dreams


Setlist - Megadeth

Sleepwalker
Take no prisoners
Wake up dead
Skin o' my teeth
Washington is next
Kick the chair
In my darkest hour
Hangar 18
Gears of war
A tout le monde
Tornado of souls
Ashes in your mouth
Never walk alone
Symphony of destruction
Trust
Peace sells
Burnt ice



Text & Fotos: Marco Zimmer